»Ich hasse – nicht nur in der Kunst – den Messias und den Hanswurst. Der eine ist mir Zerrbild des anderen. Dafür liebe ich den Don Quichotte, und ich glaube an das Mädchen mit den Schwefelhölzern.«

In diesem Bekenntnis erfährt man schon einiges Grundsätzliches über Helmut Lachenmann. Er gilt als einer der maßgeblichen Komponisten der Gegenwart, wurde im vergangenen Jahr achtzig und hat eine ganze Generation von jüngeren Kollegen mit seiner Ästhetik beeinflusst. Letzteres liegt sicher auch an seinem Talent, sich mitzuteilen. Lachenmann ist auch ein Mann des Wortes.


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