Am 6. Dezember 2024 wurden vier Musiker der Belgrader Philharmonie im Belgrader Stadtzentrum bei der Teilnahme an einer Schweigeminute für die Opfer der Bahnhofstragödie in Novi Sad vom 1. November, also rund fünf Wochen zuvor, von einem Auto angefahren und verletzt. Auslöser der Proteste, zu denen auch die Schweigeminute gehörte, war der Einsturz eines Bahnhofvordaches, gewissermaßen aus heiterem Himmel, der 15 Menschen das Leben kostete, zwei wurden schwer verletzt. Drei Jahre lang war das Bahnhofsgebäude umgebaut worden, dieses Dach wurde nicht berücksichtigt. Das empfinden viele Menschen als Betrug, Schönfärberei oder Korruption. Aus diesem Grund gab es sofort umfangreiche Proteste gegen die Regierung.


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