Wer sich schon einmal in einem der berechtigterweise oft »Übezelle« genannten Probe- oder Unterrichtsräume, die ähnlich uncharmant an den meisten deutschen Musik(hoch)schulen zu finden sind, gequält hat, weiß: Auch der Ort macht die Musik. Er schwingt nicht nur auf seine ganz eigene Art mit, sondern kann beflügeln oder erdrücken. Susanne Karr hat in der italienischen Kleinstadt Pieve di Cento in der Emilia-Romagna mit der Casa della Musica einen Platz gefunden, an dem die Musik wirklich Raum hat.
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