Am Mittwoch, 26. August, eröffnet das Sinfonieorchester Basel seinen renovierten Konzertsaal mit dem ersten Live-Orchesterkonzert seit der coronabedingten Sperren. Das zweite Stück im Programm ist der ergreifende zweite Satz aus Erik Saties Trois Gymnopédies. Claude Debussy hat das kurze Klavierwerk 1897 für Orchester bearbeitet. Das Ergebnis ist eine überraschende musikalische Überschneidung zweier Künstlerpersönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Satie, der exzentrische Performance-Künstler avant la lettre und Debussy, der fortschrittliche Meister der rein musikalischen Parameter wie Harmonik, Klangfarbe, Melodie.
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