VAN: Welche Bedeutung hatte Petruschka in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Paul Chalmer: Zu den ersten Sachen, die ich als Kind hörte, gehörte eine Aufnahme, in der Strawinski selbst das Werk dirigiert; diese unglaubliche Komposition befeuerte meine Fantasie lange bevor ich das Ballett zum ersten Mal sah. Ich bewunderte Fokines Choreographie unzählige Male, aber selbst habe ich nie in Petruschka getanzt. Die Genialität von Fokine, diese ganzen Feinheiten, das habe ich erst verstanden, als ich das Stück während meiner Leitung des Leipziger Balletts (von 2005 bis 2010) auf die Bühne gebracht habe.


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