Die Olympischen Spiele – wie auch andere Spiele der griechischen Antike – waren nicht nur Sportfeste, sondern allumfassende Festivals. Sie waren in ihrer ursprünglichen Idee Plattform für Sport, Schauspiel, Lyrik, Malerei, Skulptur, Kulinarik und Musik. Und das alles auf der Basis des Kultisch-Religiösen. Bei den Pythischen Spielen in Delphi, einer den Olympischen Spielen sehr ähnlichen Veranstaltung, spielte die Musik sogar die größte Rolle. Der Schutzgott dieser Spiele war passenderweise der Gott Apollon – der Gott der Musik. 

Selbst die von Pierre de Coubertin gegründeten Olympischen Spiele der Neuzeit integrierten zwischen 1912 und 1948 verschiedene Kunstformen als olympische Disziplinen. Der etwas sperrig-akademische Ansatz war damals, dass die Arbeiten einen Bezug zum Sport aufweisen sollten. Nun gut – aber immerhin. 

Nachdem sich jüngst Musik-Superstar und Universalgenie Pharrell Williams richtigerweise für die Wiedereinführung der Künste in die Spiele aussprach, fühle ich mich bestätigt: Die Zeit ist reif für die Wiederzusammenführung von Sport und Musik! Und welches Instrument wäre besser dafür geeignet, diese Brücke zu schlagen, als das Schlagzeug? Die folgenden Stücke könnten Pfeiler einer solchen Brücke sein. 


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… ist Schlagzeuger an der Staatsoper Hannover und Gründer und Künstlerischer Leiter des Überschlag Festivals.