Während des ersten Lockdowns im März haben Musiktherapeut:innen in Österreich das Online-Angebot »Lieblingslied« ins Leben gerufen: Interessierte können sich auf der Webseite des Projekts ein Musikstück wünschen und ihre Kontaktdaten angeben. Bei einem Telefon- oder Videogespräch spielt eine:r der ehrenamtlich im Projekt mitarbeitenden Musiktherapeut:innen den Musikwunsch vor. Anschließend  unterhält man sich über das gemeinsam Gehörte: Warum gerade dieses Lied, welche persönliche/biografische Bedeutung hat es, welche Erinnerungen hat das Hören gerade hervorgebracht? Ziel des Angebotes sei es, »die individuellen Ressourcen der Menschen zu stärken, ihnen eine positive und vitalisierende Erfahrung zu ermöglichen und persönlichen Krisen vorzubeugen«, wie es auf der Webseite heißt. Hartmut Welscher hat mit Hannah Riedl, Musiktherapeutin und eine der Koordinator:innen des Projekts, über die Wirkung von Musik, die psychischen Folgen des Lockdowns und Musik als Zeitkapsel für menschliche Erfahrungen gesprochen.


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?

... ist Herausgeber von VAN. Er studierte Development Studies, Ethnologie und Asienwissenschaften in Berlin, Seoul, Edinburgh und an der London School of Economics und arbeitete im Anschluss zehn Jahre als Berater in Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 2014 gründete er mit Ingmar Bornholz den VAN Verlag, wo er auch als Geschäftsführer fungiert. hartmut@van-verlag.com