In Amsterdam schüttet es. Über dem Vordach des Bahnhofs Centraal haben sich die Wolken so finster zusammengebraut, als würde jeden Moment der Blitz einschlagen. Okka von der Damerau steht lässig im Parka vor der dramatischen Kulisse. »Als Deern aus dem Norden geht das für mich höchstens als erhöhte Luftfeuchtigkeit durch«, sagt sie, blickt gen Himmel, schüttelt die Tropfen von ihrer Jacke und lacht. Ihre großen blauen Augen leuchten unter der dunklen Kapuze und versprechen wie selbstverständlich Aufklärung und besseres Wetter. Einen Schirm trage sie nie bei sich – viel zu umständlich, findet sie.


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