Vom 23.–25. März 2017 findet im Umkreis des Heliosgeländes in Köln-Ehrenfeld allabendlich das »Aktionsstück« Fugit statt. Es ist Teil des Kölner Fests für Alte Musik, veranstaltet vom Zentrum für Alte Musik (ZAMUS), das hier auch seinen Sitz hat. Fugit ist ein interaktives Musiktheater, entwickelt von der Straßentheatergruppe Kamchàtka aus Barcelona um ihren Künstlerischen Leiter Adrian Schvarzstein. Es spielen außerdem mit: Verschiedene Gruppierungen eines Alte-Musik-Ensembles und die blinde Sopranistin Gerlinde Sämann. Das Ganze bezieht seine Spannung auch aus der Ungewissheit der Zuschauer, weswegen ich von meinem letztjährigen Besuch nicht zu viel verraten möchte. Es geht um Flucht, Zuflucht, Transit. Manche Leute, mit denen ich gesprochen habe, waren empört über das Ausmaß an Kontrollverlust, das über die Zuhörerinnen und Zuhörer kommt. Wer es jetzt genau wissen will, kann hier (auf englisch) das Storyboard lesen.Ein Jahr nach meiner ersten Erfahrung mit Fugit treffe ich Gerlinde Sämann am Rande der Proben in der ZAMUS-Küche.


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?