»Auch wenn es unmöglich ist, diese schändliche Tat zu vergessen, bitte ich die Ukrainer:innen und die ganze Welt, im Gedächtnis zu behalten, dass viele Russ:innen diesen Bruderkrieg nicht wollen.«

Die letzten 22 Amtsjahre von Wladimir Putin waren geprägt von militärischen Aggressionen und Menschenrechtsverletzungen, die einhergingen mit einer Kultur der Angst und des Schweigens. Proteste gegen den Präsidenten und seinen Regierungsstil wurden gewaltsam niedergeschlagen, zivilgesellschaftliche Akteure, unabhängige Parteien, Medien und NGOs systematisch unterdrückt.

Nach Putins Kriegserklärung gegen die Ukraine und dem Beginn der Invasion am Donnerstag schweigen viele Russ:innen jedoch nicht. Aus einer Reihe russischer Städte werden in den Sozialen Netzwerken Mahnwachen gegen den Krieg gezeigt, die von der Polizei teils brutal unterbunden werden. Gleichzeitig bringen viele russische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihre Empörung und ihr Entsetzen über Putins Handeln zum Ausdruck, darunter auch zahlreiche Künstler:innen der klassischen und zeitgenössischen Musikszene. Auf Nachfrage haben uns viele Statements von Musiker:innen, Dirigenten und Komponist:innen erreicht. Außerdem stellen wir hier Äußerungen zusammen, die auf anderen Plattformen veröffentlicht wurden. Die Sammlung wird laufend aktualisiert. 


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