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Die nächste reguläre VAN Ausgabe erscheint am 11. Januar 2023.

Titelbild Andrei! (CC BY-SA 2.0)



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Interviews


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Lebenslänglich

Vor 22 Jahren wurde Daniel Barenboim von der Staatskapelle Berlin zum »Chefdirigenten auf Lebenszeit« ernannt. Dieser Bund droht immer mehr zur Hypothek zu werden. Die Risse im Beziehungsgeflecht vertiefen sich, Staatsopern-Intendant Schulz verlässt demnächst das Haus, der Kulturpolitik gelingt kein Befreiungsschlag. Wie kann es jetzt weitergehen?

Haus des Geldes

Johannes Kahrs hat nicht nur Bargeld in Schließfächern versteckt, sondern war auch einer der prägendsten Gestalter der Kulturpolitik. Zwei Beispiele aus dem Bereich der klassischen Musik zeigen, wie dabei viel Geld verteilt wurde, die Sinnhaftigkeit der geförderten Projekte allerdings bisweilen ins Hintertreffen geriet.

»Ich habe jetzt erkannt, was ich sonst noch bin, dass ich einen Wert habe als Person, der nicht mit dem Cello verknüpft sein muss.«

Cellistin Josephine Bastian in VAN

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Audio der Woche

Eternum Quartet mit Konstantia Gourzis (*1962) Voyager 1, Op. 98 für Saxophonquartett (2022)

Die CD Voyages des Eternum Quartet ist eine Klangreise für Saxofonquartett. Sie führt uns von dem großen Quartett Alexander Glasunows über eine Bach-Bearbeitung bis zu zwei eigens für die vier jungen Musiker:innen geschriebenen Werken. Das Debüt des Ensembles bei GENUIN wartet dabei mit zwei neuen Werken der Komponistinnen Konstantia Gourzi und Helena Cánovas i Pares auf, die dem warmen, farbenreichen Klang des Eternum Quartet auf den Leib geschrieben sind: Gourzis Voyager 1 ist eine Hommage an die Raumsonde, die seit mittlerweile 45 Jahren unsere Phantasie beflügelt. Cánovas’ Komposition führt auf eine Reise ins unermessliche Innere unserer Träume und Sehnsüchte.


Präsentiert von


Was ist eigentlich gesund?

Und was bin ich noch? 

Für die Cellistin Josephine Bastian läuft alles wie am Schnürchen, bis ein Unfall das Musizieren für sie vorerst unmöglich macht. Ein Gespräch über Selbstwert als Musikerin und die Frage, wie viel Schmerz man für die Kunst in Kauf nehmen will.

Werkschau

Raus aus dem Schlamassel

Wie oft muss ein Werk wiederentdeckt werden? Die Prager Oper versucht es mit ›Flammen‹ von Erwin Schulhoff neunzig Jahre nach der Uraufführung noch einmal, mit besten Kräften

Land Art im Sparformat

Das Publikum lässt sich in Marco Štormans Inszenierung von Nonos ›Intolleranza 1960‹ an der Komischen Oper Berlin bequem volllaufen mit schickem Unsinn, Deko und Design. Mit Agitprop hat das nichts zu tun.

Zurück vom Ring?

Große Erwartungen, ein musikalischer Erfolg und ein Setting im menschlichen Versuchslabor, das zunächst Sinn ergibt und dann etwas zerfasert: schon wieder ein neuer ›Ring‹ an der Berliner Staatsoper.

Gesammelsuriumskunstwerk

Gegenseitiges Stockholm-Syndrom und Kink des Nibelungen: Die Ausstellung »Richard Wagner und das deutsche Gefühl« im Deutschen Historischen Museum in Berlin

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Musik & Politik

»Maestros persönliche Geldbörse«

In seiner neuesten Recherche enthüllt das Team des inhaftierten Alexej Nawalny das enorme Vermögen Valery Gergievs und wirft dem Dirigenten diverse illegale Aktivitäten wie die Veruntreuung von Stiftungsgeldern in großem Stil vor. Eine Zusammenfassung und Einordnung.

»Ich kann mir nicht vorstellen, die Bühne mit jemandem zu teilen, der oder die eine Politik des Tötens verteidigt, rechtfertigt oder verschweigt.«

Dass man mit dem symbolpolitischen Autopiloten in Kriegszeiten gegen die Wand fahren kann, haben die erbitterten Diskussionen um das Solidaritätskonzert ›Für Frieden und Freiheit‹ von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und den Berliner Philharmonikern im Schloss Bellevue gezeigt. Der ukrainische Geiger Oleh Kurochkin, der dort mitspielte, erklärt, warum jetzt mit Blick auf die Ukraine und Russland nicht die richtige Zeit ist für Versöhnungskitsch.

Gergiev beim Wort nehmen

Nichts deutet darauf hin, dass Valery Gergiev den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ablehnt, im Gegenteil. Gergiev hat aus seiner persönlichen und weltanschaulichen Nähe zu Putin und dessen Ukraine-Politik nie einen Hehl gemacht. Trotzdem bedurfte es erst eines russischen Invasionskrieges, um in München und anderswo die Augen zu öffnen.

Welche Komponistin passt zu Deiner Persönlichkeit?


Musiker:in werden

Hören mit dem Gegenüber

Junge Musiker:innen bringen bei Musethica-Meisterkursen Kammermusik in soziale Einrichtungen. Vom Publikum dort lernen sie vieles über musikalische Gestaltung, das Auftreten und ihre Rolle als Künstler:in.

Das ist privat.

An vielen Musikhochschulen ist der Instrumentalunterricht bei den Professor:innen zuhause gang und gäbe. Studierende, die sich damit unwohl fühlen und dies äußern, fürchten zum Teil negative Konsequenzen. Was tun die Institutionen, um sichere Lernumgebungen zu schaffen?

Ausgewählte Artikel zum Hören


Musik in Medien

Wie die Axt im Walde

»Ich werde einfach sagen, was ich denke«, leitete der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow seine Hamburger Rede ein. Für die Rundfunkorchester hat er dabei offensichtlich nicht viel übrig. Nur soll er das dann auch sagen, statt sich hinter »dem Beitragszahler« zu verstecken.

Zu gu­ter Letzt