»Ich war fast schon skeptisch, dass etwas, was so viel Spaß macht, mit so wenig Angst und Überwindung von Scham einhergeht.«

Sabin Tambrea steuerte eigentlich auf eine Karriere als Geiger zu, dann wurde er stattdessen Schauspieler. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble während der Intendanz Claus Peymanns, seit dessen Abschied konzentriert er sich auf Filmrollen (›Babylon Berlin‹, ›Narziss und Goldmund‹, ›Ku’damm‹). Ein Gespräch über das Aussteigen, die Tragik der frühen Professionalisierung in der klassischen Musik und einen motzenden Peymann als Handyklingelton.


Kommentar

Das große Ganze

Warum es so schwierig ist, in Orchestern Veränderungen anzustoßen. Ein Gastkommentar von Ulrich Haider, stellvertretender Solo-Hornist der Münchner Philharmoniker.

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Video der Woche

Rudolf-Oetker-Halle – Konzerthaus Bielefeld

Die Rudolf-Oetker-Halle präsentiert als musikalisches Zentrum Bielefelds und der Region OstWestfalenLippe ein vielschichtiges Programm: Im Großen Saal, Kleinen Saal und im Foyer finden Werke des klassisch-tradierten Repertoires ebenso ihren Platz wie virtuose Jazzsessions oder progressive Formate. Zugleich ist das Haus ein Ort des lebendigen Dialogs, ein Treffpunkt für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch – über Musik, über Kunst und darüber hinaus. Die Bielefelder Philharmoniker bilden als Residenzorchester den programmatischen Mittelpunkt des Konzerthauses. Das musikalische Spektrum wird durch internationale Gastorchester, -ensembles und -solist:innen sowie vielversprechende Nachwuchskünstler*innen synergetisch ergänzt. Prägend für das Gesamtprogramm ist die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Jazzmusiker Magnus Lindgren als Artist in Residence.


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Audio der Woche

Das Eliot Quartett mit dem 1. Satz aus dem Streichquartett in D-Dur von César Franck

https://van-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/01-Franck_-String-Quartet-D-Major-.mp3

Vom 17.–26. Oktober 2022 präsentiert das Frankfurter Eliot Quartett die erste Ausgabe seines Festivals Eliots am Main im Historischen Festsaal zu Frankfurt. Neben Alfred Brendel, der gleich zu Beginn einen Vortrag zu »Goethe und Musik« halten wird – mit musikalischer Untermalung des Eliot Quartetts – hat das Quartett eine ganze Reihe Gäste geladen: Die Sopranistin Juliane Banse übernimmt den Vokalpart in acht Liedern von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die Aribert Reimann für Gesang und Streichquartett bearbeitete und mit sechs Intermezzi verbunden hat. Des Weiteren werden Werke dreier zeitgenössischer Komponisten erklingen, u. a. die Frankfurter Erstaufführung des 3. Streichquartetts von Valentin Silvestrov sowie die Deutsche Erstaufführung des Forellenquintetts von Pavel Karmanov. Weitere musikalische Gäste sind Laura Ruiz Ferreres (Klarinette) Liisa Randalu (Viola), Julia Okruashvili (Klavier), Till Fellner (Klavier), Krzysztof Chorzelski (Viola) und Luise Buchberger (Cello).


Präsentiert von


»Seit Offenbach und Hervé Mitte des 19. Jahrhunderts die Operette erfanden, gedeiht sie vor allem in potenziell fatalen Endzeiten und Gefahrenzonen. Krisen und Katastrophen, so scheint es, liefern den Nährstoff, aus dem die Gattung ihre Kraft gewinnt. Je mehr die Welt knirscht oder kracht, desto besser fürs lakonisch spöttische, unterhaltsam zerstreuende Geschäft.«

Albrecht Thiemann in VAN #329 über die Renaissance der Operette.

Alle da? Über Diversität und Rassismus in der Klassik


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